Der Urgroßvater des jetzigen Betriebsführers begann 1912 neben seiner Landwirtschaft mit sechs Paar schweren Pferden Holztransporte durchzuführen. Durch Transporte für den Bergbau und einen angeschlossenen Holz- und Kohlenhandel konnte der Grundstein für das Unternehmen gelegt werden. Sein Nachfolger, der Sohn des Firmengründers, hat sich 1925 auf Lastkraftwagen umgestellt. Die Holznachläufer waren damals noch mit Vollgummireifen ausgerüstet.

Schon bald nach Beginn des zweiten Weltkrieges mußten zwei Lastwagen für den Kriegsdienst abgestellt werden. Nach Kriegsende ist der damalige Betriebsinhaber von den Tschechen verhaftet worden und wurde wie viele Sudetendeutsche im berüchtigten Pilsner Gefängnis „Bory“ gefangen gehalten. Nach der Vertreibung kam dann dessen Sohn Franz Smola, geb. 1925, mit seiner Schwester nach Teisendorf. Im Herbst 1947 gelang es ihm einen Lastkraftwagen zu erwerben und mit dem Aufbau eines eigenen Transportunternehmens zu beginnen. Unermüdlicher Fleiß und reelle Geschäftsführung brachten ihm Erfolg, so daß schon nach 10 Jahren einige Lastzüge für den Güterfernverkehr und zwei LKW für den Nahverkehr eingesetzt werden konnten. Nachdem in Teisendorf kein geeignettes Grundstück für den Betrieb zu bekommen war, mußte eine Verlegung nach Freilassing vorgenommen werden. Hier war der Ausbau und die Erweiterung durch Erwerb von Grund und Boden und durch Ausstattung mit Maschinen sowie einer Tankanlage nach neuzeitlichen Erkenntnissen möglich, so daß sich das Unternehmen kontinuierloch weiterentwickeln konnte.
Seit 1975 wird der Betrieb von Franz Smola jun. geleitet und ist damit schon in der vierten Generation in Familienbesitz. Das Transportunternehmen ist sehr umfangreich und vielfältig. Der vorhandene Fahrzeug- und Maschinenpark ermöglicht Sondertransporte auch für Überbreiten. Der Spedition ist ein großes Lagerhaus angeschlossen. Über zehn Fernlastzüge z.T. mit Spezialauflegern sind Woche für Woche in halb Europa unterwegs.